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Ablauf und Aufbau eines Insolvenzplanverfahrens

Ablauf eines Insolvenzplanverfahrens

Der Insolvenzplan kann durch den Schuldner selbst oder den Insolvenzverwalter beim zuständigen Amtsgericht eingereicht werden. Hiernach findet eine Vorprüfung durch das Gericht statt. Stellt dieses Mängel am Plan fest, erhält der Einreicher die Gelegenheit zur Nachbesserung.

Nach der Zustimmung durch das Gericht erhalten die Gläubiger den Plan zur Prüfung und können, binnen einer Frist, gegen den Plan Einspruch einlegen. Es empfiehlt sich, die Gläubiger zum frühestmöglichen Zeitpunkt in die Überlegungen, zur Erstellung eines Plans, einzubinden. So können Sie positiv auf die Grundhaltung Ihrer Gläubiger einwirken und für die Zustimmung werben.

Es kommt theoretisch zu drei Terminen innerhalb des Verfahrens: dem Berichts-, dem Erörterungs- und dem Abstimmungstermin. Oftmals werden alle Termine in einem zusammen abgehalten.

Die Zustimmung zum Plan erfolgt, wenn innerhalb des Abstimmungstermins, die Mehrheit der Gruppen dem Plan zustimmt. Abstimmungsberechtigt sind nur anwesende Gläubiger.

Aufbau eines Insolvenzplanverfahrens

Der Insolvenzplan ist gegliedert in einen darstellenden und einen gestaltenden Teil (§ 219 InsO). Ganz entscheidend ist auch die Gruppenbildung. Zur Erarbeitung der Gruppen bedarf es viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Ohne Beratung hat man keine Chance!

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Downloadbereich....

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