Team U - Erste Hilfe

Die Überschuldung und die positive Fortführungsprognose.

Immer mehr Steuerberater verlangen zur Erstellung des Jahresabschluss eine positive Fortführungsprognose.

Nach der Insolvenzordnung ist Ihr Unternehmen überschuldet und Sie müßten die Insolvenz anmelden, wenn das Vermögen die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt (siehe Thema Insolvenzverschleppung). Es gibt aber eine Ausnahme, nämlich dann, wenn die Fortführung des Unternehmens überwiegend wahrscheinlich ist, obwohl das Unternehmen rechnerisch überschuldet ist. Das ist dann der Fall, wenn Sie darlegen können, daß Ihr Unternehmen die Überschuldungssituation überwinden und sich die Luft verschaffen kann, um die Geschäfte fortzuführen. Diese Möglichkeiten müssen wahrscheinlich sein – sollten Sie sich irren und Ihr Unternehmen dennoch Schiffbruch erleiden, dann ist das nicht strafbar oder in irgendeiner Weise mit Sanktionen belegt. Sollte Ihre Prüfung allerdings ergeben, daß das Unternehmen sich wohl nicht mehr erholen wird, dann müssen Sie innerhalb kurzer Fristen die Insolvenz anmelden.

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