Team U - Beratungsförderung

Beratungs-Förderung durch den Bund und Landesmittel

Team U ist beim BAFA akkreditiert, um Unternehmensanalysen vornehmen zu können. Damit können Sie unsere Beratung in der Regel bis zur Hälfte erstattet bekommen. Unternehmen in Schwierigkeiten werden bis zu 90% gefördert. 

Wer wird gefördert? 

Unternehmen, Selbständige und Freiberufler können einen Antrag auf „Förderung unternehmerischen Know-hows“ beim Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen. Förderfähig sind Unternehmen, die zu den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)[1] zählen. Hinsichtlich der Förderhöhe wird zwischen Jungunternehmen (bis zwei Jahre), Bestandsunternehmen (ab dem dritten Jahr) und Unternehmen in Schwierigkeiten[2] unterschieden. Eine Beratung vor der Gründung ist nicht förderfähig. Weiterhin von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, gemeinnützige Unternehmen und Unternehmen, die selbst unternehmens-, wirtschafts-, rechts- oder steuerberatend oder schulend tätig sind.

[1] Auszug aus der EU Definition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): weniger als 250 Beschäftigte und nicht mehr als 50 Mio. Euro Jahresumsatz.

[2] Unternehmen in Schwierigkeiten z.B., wenn GmbH mehr als die Hälfte des Stammkapitals durch Verluste verloren hat. Die Nachweisführung schätzen wir als eher schwierig ein. Der Fördersatz beträgt hier 90 %.

Was wird gefördert?

Gefördert werden zwei Beratungsarten: allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung und spezielle Beratungen[1]. Ausgeschlossen sind Rechts- und Steuerberatungen.

Das Unternehmen ist grundsätzlich frei in seiner Beraterwahl. Wichtig ist, dass die BeraterInnen Ihre Erfahrungen und Beratungsqualität bei der BAFA nachgewiesen haben. Unser Unternehmen ist seit vielen Jahren gelistet und hat sich hier auch immer den aktuellen Standards entsprechend weiterhin qualifiziert. Die Zuschusshöhe orientiert sich an der Unternehmensart, an den maximal förderfähigen Beratungskosten[2] (Bemessungsgrundlage) sowie am Standort des Unternehmens[3].

[1] Spezielle Beratungen = Beratung von speziellen Unternehmen (z.B. durch Unternehmerinnen oder Migrant/innen geführt) oder zu speziellen Themen (z.B. Fachkräftesicherung, Familienfreundlichkeit, Umweltschutz).

[2] Die Umsatzsteuer kann nicht berücksichtigt/bezuschusst werden.

[3] Neue Bundesländer mit Fördersatz bis zu 80%, Bis zu 60% gilt für die Region Lüneburg  und umfasst die Landkreise Verden, Rotenburg, Osterholz, Cuxhaven, Stade, Heidekreis, Celle, Harburg, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg.

Wie wird gefördert?

Der Antrag[1] auf Förderung muss <u>vor Beratungsbeginn</u> online über die Antragsplattform des BAFA gestellt werden. Falls hierzu bei Ihnen Fragen auftauchen, melden Sie sich gern bei uns.

Für Jungunternehmen und bei Unternehmen in Schwierigkeiten ist es wichtig ein sogenanntes Beratungsgespräch mit einer Leitstelle geführt zu haben. Für Bremen ist das das RKW Bremen.

Eine Leitstelle prüft die formalen Fördervoraussetzungen und informiert das Unternehmen in einem Schreiben über das Ergebnis. Danach kann mit der Beratung begonnen werden.

Zum Verwendungsnachweis (nach Beratungsabschluss und als Voraussetzung für die Auszahlung des Zuschusses) gehört auch der Nachweis über die Zahlung des Beraterhonorars bzw. mindestens des Eigenanteils.

[1] Jungunternehmen müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem Regionalpartner führen. Bestandunternehmen können auch ohne Informationsgespräch den Antrag stellen.

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