Download Krisenanalyse und erste Maßnahmen

So wenig Beratung wie möglich und soviel wie erforderlich ist eine der Maxime der Berater der Team U. Diese Vorgehensweise verhindert unnötige Kosten und bindet Berater und Mandant als Team auf Augenhöhe in jedem einzelnen Beratungsschritt zusammen.

Bitte beachten Sie dabei: Die nachfolgenden Abschnitte der Basisanalyse 1 sind sämtlichst Voraussetzung für eine vernünftige Beratung, wohingegen die der Basisanalyse 2 auch einzeln und nach Bedarf zu buchen sind.

Die Leistungspakete im Einzelnen:

Basisanalyse 1

Gewinn- und Verlustrechnung jährlich

In die GuV werden die Einzelkonten der Summen- und Saldenliste übernommen und bilden das Ergebnis der BWA ab.  In der Regel erfolgt dies für die vergangenen drei Jahre und das laufende Jahr, welches bis zum Jahresende hochgerechnet wird.  Für die folgenden Jahreszeiträume werden ebenfalls Planzahlen angesetzt.

Aus dieser Aufstellung lässt sich die wirtschaftliche Entwicklung von der Vergangenheit bis in die Zukunft übersichtlich darstellen.  Die Sach- und Erlöskonten können einzeln geplant, verändert und angepasst werden. Tilgungszahlungen usw. können separat ausgewiesen werden.  Es ergibt sich ein flexibles und leicht verständliches Instrument zur Unternehmenssteuerung auf Grundlage der laufenden Buchhaltung.

Ertrags- und Liquiditätsplanung monatlich

In der monatlichen Ertrags- und Liquiditätsplanung wird die Gewinn- und Verlustrechnung mit einer Liquiditätsplanung kombiniert. Die ein- und ausgehenden Zahlungsströme werden erfasst mit dem Ziel der Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens.

Finanzierungs- und Sicherheitenspiegel

Der Darlehensspiegel bildet die gesamten Kreditverbindlichkeiten mit den entsprechenden Vertragsdaten ab.  Der Stand der Verbindlichkeiten, Zins- und Tilgungszahlungen sowie Annuitäten werden pro Jahr dargestellt. Gleiches erfolgt mit den gegebenen Sicherheiten, deren Umfang und Inhalt mit den Verpflichtungen laufend abgeglichen wird.  Leasingverträge usw.  werden ebenfalls separat erfasst und ausgewertet.

Die Übersichten ermöglichen die Darstellung des erforderlichen Kapitaldienstes auf einen Blick und sind ein wichtiges Werkzeug zur Gestaltung der Fremdfinanzierung und der Zukunftssicherung des Unternehmens.

Basisanalyse 2

Forderungsmanagement

Mit der Debitorenbuchhaltung als Grundlage ist es Aufgabe des Forderungsmanagements Zahlungsausfälle so gering wie möglich zu halten und die notwendige Liquidität zu jeder Zeit zu erhalten.

Jahresabschlussanalyse und Bonitätsstatus

Der Jahresabschluss besteht aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Lagebericht. Die Analyse ergibt ein Bild des Unternehmens in Bezug auf die derzeitige und zukünftige wirtschaftliche Lage.

Die Bonität zeigt die Zahlungswilligkeit und die wirtschaftliche Fähigkeit des Unternehmens, die Verbindlichkeiten zurückzahlen zu können.  Mit einer Erhöhung des Bonitätsstatus lassen sich die Kreditwürdigkeit und damit die entsprechenden Konditionen verbessern.

Rechnungswesen und Kalkulation

Ein funktionierendes Rechnungswesen ist Voraussetzung  für eine betriebliche Kostenrechnung, die als Basis für eine Deckungsbeitragsrechnung und für eine aussagefähige Kalkulation zur Preisfindung dient.  In einer Spartenkalkulation lässt sich die Ertragskraft einzelner Erlösbereiche abbilden.

Auftragsbestand und Lieferdauern

Der Auftragsbestand bildet die aktuellen Kundenaufträge ab und dient als Grundlage für die notwendige Planung der Reichweite der Beschäftigungssicherung.

Die Lieferfähigkeit von Produkten und Dienstleistungen im vorgegebenen Zeitrahmen und in erforderlicher Qualität sollte als gesichert gelten.

Kapazitäts- und Investitionsplanung

Die Planung der Produktions- oder Dienstleistungskapazitäten sollte die Erfüllung der Anforderungen der Kunden  verbunden mit  einem bestmöglichen betrieblichen Auslastungsgrad zum Ziel haben.

Die Investitionsplanung hat die  Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft der notwendigen Produktionsmittel sowie deren erforderlichen technischen Standard und Zukunftssicherheit zu gewährleisten.

Personalplanung und –entwicklung

Zur Erreichung der Unternehmensziele ist die Planung des Personalbestandes unter Berücksichtigung von Qualifikations- und Altersstruktur unabdingbar.

Ziel der Personalentwicklung ist es, die Fähigkeiten der Mitarbeiter auf die aktuellen und künftigen Anforderungen des Unternehmens vorzubereiten.

Hitliste der Kunden

Die Debitorendaten aus den Summen- und Saldenlisten der BWA werden als Grundlage zur Erstellung einer Übersicht der mit den einzelnen Kunden getätigten Umsätze genommen.  Es erfolgt eine Sortierung nach Umsatzhöhe und nachfolgend eine Kumulation der Erlöse.

Aus dieser Übersicht lassen sich die Kunden nach Umsatzgröße bewerten und Entwicklungen und Verschiebungen über einen längeren Zeitraum beobachten. Die Kumulation der Umsätze zeigt, mit wie viel Kunden welcher Anteil am Gesamterlös getätigt wird.  Hier werden Abhängigkeiten und mögliche Risiken dargestellt, die für die weitere Unternehmensstrategie von Bedeutung sind.

Umsatzverteilung nach Sparten

Die Darstellung der Umsatzverteilung nach Branchen und Sparten ergibt ein vom einzelnen Kunden unabhängiges Bild des angebotenen Produkt- und Dienstleistungsspektrums.

Kernkompetenzen und Schwächen

Das Herausarbeiten und Dokumentieren der Kernkompetenzen zeigt die Stärken und Wettbewerbsvorteile des Unternehmens im Vergleich zum Marktumfeld.

Erkennbare Schwächen sollten durch entsprechende Maßnahmen in einem kontinuierlichen Prozess verringert werden.

Marktfähigkeit der Produkte

Die Marktfähigkeit ist die momentane Bereitschaft der Kunden, die angebotenen Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens zu kaufen.

Diese Fähigkeit gilt es zu erhalten und auf neue zukunftsfähige Bereiche zu übertragen.

Wettbewerbssituation

Die Position des Unternehmens im  Marktumfeld der Branche ist zu ermitteln.  Ziel ist die Entwicklung einer Wettbewerbsstrategie, die die bestehenden Absatzmärkte sichert und zusätzlich neue Möglichkeiten erschließt.

Lieferantensituation

Die erforderliche Anzahl der Lieferanten sowie deren Zuverlässigkeit hinsichtlich Qualität, Lieferfähigkeit und Preiswürdigkeit sind ständig zu überwachen.

Infrastruktur

Ziel ist die Beurteilung und Optimierung der bestehenden Infrastruktur. Dazu gehören die Organisation, das Qualitätsmanagement, die Immobilie, der Standort, die verkehrstechnische Anbindung, die maschinelle Ausstattung, die Lieferanten, die Vertriebsstruktur, die Logistik,  die Unternehmensdarstellung sowie Patente und Markenzeichen.   

 

Unternehmensplanung und Zukunftsprognose

Die Gestaltung zukünftiger Unternehmensstrukturen, Prozesse und Ereignisse ist Aufgabe der Unternehmensplanung und stellt damit eine Zukunftsprognose dar.  Sie umfasst alle Unternehmensbereiche in einem definierten Zeithorizont. Zur sogenannten „positiven Fortführungsprognose“ beachten Sie bitte unseren gesonderten Artikel hierzu.

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