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Geförderte Beratung in der Krise

Das aktuelle Förderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“[1]des Bundesamts für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) richtet sich neben Jungunternehmen (nicht länger als zwei Jahre am Markt) und Bestandsunternehmen (ab dem dritten Jahr der Gründung), auch speziell an Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten.

Sofern die Voraussetzungen (Förder- bzw. Antragskriterien) erfüllt werden, können zwei Beratungen gefördert werden:

die Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit, was im Wesentlichen einer IST-Analyse und Maßnahmenerstellung entspricht (z. B. einer Fortführungsprognose), und 

1)     die Folgeberatung zur Vertiefung und Umsetzung der wirtschaftlichen, finanziellen, personellen oder organisatorischen Maßnahmen.

Beide Beratungen für Unternehmen in Schwierigkeiten werden bei einem Beratungsvolumen von je EUR 3.000, - (also maximal EUR 6.000, -) zu 90% in ganz Deutschland gefördert. Somit liegt die Förderhöhe bei je EUR 2.700, - pro Beratung (also max. EUR 5.400, -; zzgl. ggf. 1.140, - MwSt.).

Die Antragstellung ist nicht kompliziert und die Zusage in kurzer Zeit möglich. Bei den folgend aufgezeigten Schritten unterstützen wir Sie natürlich kompetent mit unserer Erfahrung:

a)    Vor Antragstellung ist ein Gespräch mit der Leitstelle   notwendig (i. a. die IHK)

b)    Antragstellung durch das Unternehmen bei der BAFA.

c)    Zusage durch die BAFA. Erfahrungsgemäß innerhalb von 2 Tagen nach Antragstellung.

d)    Wir vereinbaren einen Beratungsvertrag und starten unmittelbar nach der Zusage.

e)    Umsetzung der Beratung innerhalb der nächsten max. sechs Monate nach Zusage.

f)      Wir begleiten Sie fachlich bei den abschließenden Formalitäten (Verwendungsnachweis).

Die Voraussetzungen für die Förderung, die wir auch gern mit Ihnen gemeinsam prüfen, sind

  • das Eigenkapital muss zu 50% aufgebraucht sein[2]. Ist das nicht der Fall, kann ggf. eine andere geförderte Beratung genutzt werden.
  • Und das Unternehmen muss seinen Sitz in Deutschland haben und ein KMU gem. EU-Mittelstandsdefinition[3]sein. 
  • Nicht berechtigt sind folgende Unternehmen:  * Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die in der Unternehmens-, Wirtschaftsberatung, Wirtschafts- oder Buchprüfung oder Steuerberatung bzw. als Rechtsanwalt, Notar, Insolvenzverwalter oder in ähnliche Weise beratend oder schulend tätig sind oder tätig werden wollen. * Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde oder die die Voraussetzungen für die Eröffnung eines solchen Verfahrens erfüllen. * Unternehmen, die in einem Beteiligungsverhältnis zu Religionsgemeinschaften, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder zu deren Eigenbetriebe stehen. * Gemeinnützige Unternehmen und gemeinnützige Vereine sowie Stiftungen. * Zu beachten ist des Weiteren, dass Beratungen von Unternehmen, z. B. Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, der Fischerei und Aquakultur oder zu Inhalten, die gemäß Artikel 1 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 ausgeschlossen sind, nicht gefördert werden können.

Link auf: https://www.teamu.com/orientierungsberatung/beratungsfoerderung

Über den Autor Attila Flöricke, Unternehmercoach

Attila Flöricke ist darauf spezialisiert, Unternehmensstrategien zu entwickeln und bestehende zu optimieren, so dass beispielsweise die Unternehmer finanzierungsfähig sind oder Umsätze sowie Erträge gesteigert werden. In unserem Team ist er der Spezialist für Förderungen und dabei ein absoluter Praktiker, der (fast) immer eine Lösung auf Lager hat. Die Ausbildungen Groß- und Außenhandelskaufmann, Handelsfachwirt (IHK), Hochschulfachökonom – Schwerpunkt Controlling und Rechnungswesen (AKAD), Versicherungsfachmann (IHK), systemischer NLP Coach (DVNLP & ECA) und jahrelange Erfahrung bilden die Grundlage seines Handelns.

[1]https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung

[2]https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:52014XC0731(01); EU-Richtlinie 2014/C 249/01, Ziffer 20 a undb

[3]https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32003H0361; EU-Richtlinine 2003/361/EG

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