Team U - Erste Hilfe

Schufa und Datenschutz

Die Restschuldbefreiung

Schuldner durchlaufen ein ein 3, 5 oder sechsjähriges Insolvenzverfahren, bevor sie die Restschuldbefreiung erteilt bekommen können. In dieser Zeit

  • wurde ihr gesamtes Vermögen gepfändet; oftmals auch die gesamte Altersvorsorge wie z.B. Lebensversicherungen und selbstgenutzte Immobilien
  • haben sie alles Einkommen oberhalb der Pfändungsgrenze an den Insolvenzverwalter abgeführt
  • wurde geprüft, dass sie sich nicht strafbar gemacht bzw. vorsätzlich unerlaubte Handlungen begangen haben
  • haben sie sich an ihre sog.,Obliegenheitverpflichtungen' gehalten.

Schuldner bekommen die Restschuldbefreiung nur erteilt, wenn sie sich in den 6 Jahren ordnungsgemäß verhalten haben. Die Zeit in der Insolvenz ist mit vielen Nachteilen verbunden:

  • häufig bekommen sie nur unter erschwerten Bedingungen ein Bankkonto oder nur ein Guthaben-Konto zu überhöhten Gebühren
  • bekommen keine Kreditkarte bzw. nur eine Guthaben Kreditkarte, die häufig nicht akzeptiert wird
  • sie sind nicht kreditwürdig bei Handel und Banken
  • bekommen häufig keinen Mietvertrag, können oft Strom- und Telefonanbieter nicht wechseln bekommen oft noch nicht einmal eine Risikolebensversicherung für den Todesfall als Absicherung der Familie / Partner
  • sind bei bestimmten Berufen mit einem Berufsverbot belegt
  • dürfen häufig nicht selbstständig tätig sein
  • bekommen oft keine Arbeitsstelle als Angestellte, da einige Arbeitgeber Vorbehalte haben.

Der Makel bleibt

Grund dafür ist der SCHUFA Eintrag über die Erteilung der Restschuldbefreiung, der mindestens 3 Jahre eingetragen bleibt.

Banken, Handel, Versicherungen, Vermieter, Arbeitgeber u.a. potentiellen Geschäftspartner holen eine SCHUFA Auskunft ein und werden über das beendete Insolvenzverfahren in Kenntnis gesetzt. Die Tatsache, dass die SCHUFA die Auskunft darüber erteilt, dass jemand eine Insolvenz abgeschlossen hat, wirkt sich negativ auf seinen persönlichen und beruflichen Neustart aus.

Betroffene müssen eine reale Chance zum Neustart bekommen. Wir fordern: wenn das Insolvenzverfahren ordnungsgemäß abgeschlossen ist, darf es nach einem Jahr keinen Eintrag bei Auskunfteien und der SCHUFA darüber geben.

Die Klassifizierung potentieller Kreditschuldner in Risikoklassen im Rahmen des Scoring Systems ist datenschutzrechtlich höchst umstritten und fordert eine transparente und verständliche Offenlegung der Scoring Kriterien.

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt:

Die Schufa

Grund dafür ist der SCHUFA Eintrag über die Erteilung der Restschuldbefreiung, der mindestens 3 Jahre eingetragen bleibt.

Banken, Handel, Versicherungen, Vermieter, Arbeitgeber u.a. potentiellen Geschäftspartner holen eine SCHUFA Auskunft ein und werden über das beendete Insolvenzverfahren in Kenntnis gesetzt. Die Tatsache, dass die SCHUFA die Auskunft darüber erteilt, dass jemand eine Insolvenz abgeschlossen hat, wirkt sich negativ auf seinen persönlichen und beruflichen Neustart aus.

Betroffene müssen eine reale Chance zum Neustart bekommen. Wir fordern: wenn das Insolvenzverfahren ordnungsgemäß abgeschlossen ist, darf es nach einem Jahr keinen Eintrag bei Auskunfteien und der SCHUFA darüber geben.

Die Klassifizierung potentieller Kreditschuldner in Risikoklassen im Rahmen des Scoring Systems ist datenschutzrechtlich höchst umstritten und fordert eine transparente und verständliche Offenlegung der Scoring Kriterien.

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt:

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