Team U - Beratungsförderung

Beratungs-Förderung durch den Bund und Landesmittel

Team U ist bei BAfA und KfW akkreditiert, um Unternehmensanalysen vornehmen zu können. Damit können Sie unsere Beratung bis zur Hälfte erstattet bekommen.

Wir sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) und der KfW akkreditiert. Damit werden Potentialberatung, Gründungsberatung und Unternehmensanalysen bis zu 50 Prozent gefördert, in den neuen Bundeländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg sogar bis zu 75 Prozent.

Hier drei wichtige Auszüge aus den Unterlagen des BAfA:

Antragsberechtigte

Eine „Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen“ können kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe in Anspruch nehmen, die

a) seit mindestens einem Jahr am Markt bestehen und
b) weniger als 250 Personen beschäftigen und
c) einen Jahresumsatz von nicht mehr als 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von nicht mehr als 43 Millionen Euro haben. Das Unternehmen darf die Voraussetzung für Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz oder Bilanzsumme zusammen mit einem Partnerunternehmen oder verbundenen Unternehmen nicht überschreiten.

Auszug aus den Förderrichtlinien:

Nicht antragsberechtigt sind unabhängig vom Beratungsbedarf Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die als Unternehmens- oder Wirtschaftsberaterin oder -berater, als Wirtschaftsprüferin oder -prüfer, als Steuerberaterin oder -berater, als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt oder als vereidigte Buch- prüferin oder -prüfer tätig sind oder tätig werden wollen; Unternehmen, an denen Religionsgemeinschaften, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder Eigenbetriebe einer solchen mit Mehrheit beteiligt sind; Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder gegen die eine Zwangsvollstreckung eingeleitet oder betrieben wird. Dasselbe gilt für Antragsteller, und sofern der Antragsteller eine juristische Person ist, für den Inhaber der juristischen Person, wenn diese eine eidesstattliche Versicherung nach § 807 Zivilprozessordnung oder § 284 Abgabenordnung 1977 abgegeben haben oder zu deren Abgabe verpflichtet sind; gemeinnützige Unternehmen und Vereine sowie Stiftungen; Unternehmen, die über die Beratung mit dem Berater im Rechtsstreit liegen.

Zu beachten ist des Weiteren, dass Beratungen von Unternehmen, z.B. Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung oder der Fischerei und Aquakultur, oder zu Inhalten, die gemäß Art. 1 der VO (EG) Nr. 1998/2006 ausgeschlossen sind, nicht gefördert werden können.

Antragsfrist und Antragstellung

Antragsteller ist immer das beratene Unternehmen. Dieses bestätigt auf seinem Unternehmerprofil alle antragsrelevanten Angaben. Das Unternehmerprofil ist lokal auf Ihrem Rechner gespeichert. Alle künftigen Anträge müssen über dieses Profil abgewickelt werden.

Für die Aktualität der Daten auf dem Profil sowie die hier gemachten Angaben ist die Unternehmerin/der Unternehmer voll verantwortlich. Der elektronische Antrag ist spätestens 3 Monate nach Abschluss der Beratung über die zur Verfügung gestellte Antragssoftware der Leitstelle zu übersenden. Sie prüft die Anträge und leitet sie mit einer Empfehlung an das BAFA weiter.

Andere Formulare, wie z.B. das bisherige Formular sowie unvollständige Anträge können nicht bearbeitet werden.

Der elektronische Antrag besteht aus

  • dem elektronisch generierten Antragsformular,
  • dem hochgeladenem Beratungsbericht,
  • der hochgeladenen Beraterrechnung,
  • dem hochgeladenem Kontoauszug als Zahlungsnachweis und
  • den bereits erhaltenen "De-minimis" Bescheinigungen des Antragstellers.

Diese Unterlagen sind in Papierform (im Original) bis zum 31.12.2025 vom Antragsteller aufzubewahren und auf Nachfrage den Prüfungsinstanzen vorzulegen.

Art und Höhe

Die „Förderung unternehmerischen Know-hows für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freie Berufe durch Unternehmensberatungen“ besteht aus einem Zuschuss zu den vom Unternehmensberater in Rechnung gestellten Beratungskosten. Erstattet werden das vereinbarte Beraterhonorar, Auslagen des Beraters sowie Reisekosten (jeweils ohne Umsatzsteuer). Rabatte und Nachlässe, die vor oder nach der Beratung gewährt werden, müssen dem BAFA mitgeteilt werden, auch wenn sie nicht in Anspruch genommen wurden. Zuschüsse von privaten Dritten dürfen 10 Prozent der Beratungskosten nicht überschreiten. Darlehen durch die Beraterin oder den Berater werden nicht als Zahlungsnachweis akzeptiert. Die Zahlung der Beratungskosten darf auch nicht aus Mitteln oder Rechtsgeschäften mit der Beraterin oder dem Berater oder mit ihr/ihm in Verbindung stehender Dritter geleistet werden.

Der Höchstzuschuss bei allen Beratungen in den alten Bundesländern (einschl. Berlin) beträgt 50 Prozent max. 1.500 Euro; in den neuen Bundesländern einschließlich des Regierungsbezirks Lüneburg 75 Prozent max. 1.500 Euro.

Innerhalb der dreijährigen Geltungsdauer der Richtlinien kann ein Unternehmen mehrere Beratungen gefördert bekommen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die einzelnen Beratungen in sich abgeschlossen sind und sich die Thematiken eindeutig voneinander unterscheiden. Die nachfolgende Beratung darf mit der vorhergehenden Beratung inhaltlich nicht in Zusammenhang stehen oder die Schlussfolgerungen aus der ersten Beratung zum Gegenstand haben. Liegt eine thematische Trennung vor, können mehrere Beratungen so oft bezuschusst werden, wie die einzelnen Zuschussbeträge der geförderten Beratungen in der Summe den Betrag von 3.000 Euro nicht überschreiten.

Diese sogenannte „Kontingentregelung“ gilt jeweils sowohl für allgemeine, als auch für spezielle Beratungen und auch für die besonderen Beratungen.

Für alle Beratungen gilt: Die Beratungen müssen den Richtlinienanforderungen genügen. Die Förderung erfolgt im Rahmen verfügbarer Haushaltsmittel. Die Zuwendungen werden als „Deminimis“-Beihilfen gewährt.

(Copyright © 2014; Quelle: Leitstelle für Gewerbeförderungsmittel des Bundes)

Die vollständigen Informationen zur Beratungsförderung finden Sie hier: Beratungsförderung.

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