Team U - Turnaround

WENN IMMOBILIEN BETROFFEN SIND

Ein Großteil der Kredite ist dinglich gesichert, das heißt, Sie haben ein Immobiliengrundstück mittels Grundschuld und Zweckbestimmungserklärung als Sicherheit an die Bank abgetreten. In Krisensituationen platzen regelmäßig diese Kredite. Vermögensverschleudernde Zwangsverwertungen drohen. Dort hilfreich zur Seite zu stehen, ist ein anspruchsvolles Tätigkeitsfeld für unser Sozialunternehmen.

Wir haben uns u. a. darauf spezialisiert, kreative Lösungen unter Einbeziehung des Marktes für Baukredite und der marktgerechten Bewertung der betroffenen Grundstücke mit den Banken zu verhandeln. Wir vereinbaren u. a. Sanierungen bei der bisherigen Bank, Umfinanzierungen vor und nach Kündigungen, Kreditablösungen, Verzichte und Stundungen, Stillhaltevereinbarungen bei angedrohten Zwangsmaßnahmen und wenn angebracht, einvernehmliche Verwertung des Grundstückes. So können Immobilienengagements vermögenserhaltend vor der Zwangsverwertung und der Insolvenzmasse gerettet werden. Eine Herausforderung sind die Verhandlungen zu den oft verbleibenden Restschulden für Sie. Aber ohne einen entsprechenden Erfolg sehen wir das Problem noch nicht als gelöst an. Gerade bei eigengenutzten Immobilien ist es das Ziel, diese für die Familie zu erhalten.

Wir zeigen auch hier, wie´s geht.

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Glossar zum Thema Immobilie

Auflassung

Die Kaufabwicklung einer Immobilie ist oft mit Bedingungen und Wartezeiten versehen. Um für Jedermann deutlich zu machen, dass sich etwas in den Eigentumsverhältnissen ändert, wird das Grundbuch aufgelassen. Der Notar beantragt dies beim Amtsgericht, welches dann eine Auflassungsvormerkung einträgt.

Grundbuch

Das Verzeichnis über Größe, Eigenschaft, Eigentümer und Belastung eines Grundstücks. Zum Beispiel werden Wohnrecht, Hypothek oder Grundschuld in das Grundbuch eingetragen. Das Grundbuch wird beim örtlichen Amtsgericht geführt. Dort erhält man als Berechtigter auch einen Grundbuchauszug.

Hypothek

Eine Hypothek wird zur Sicherung einer Schuld ins Grundbuch eingetragen. Sie erlischt mit der Bezahlung der Schuld. Der Schuldner haftet persönlich für die Bezahlung.

Immobilienrettung

Ein institutioneller Fond mit dem Ziel, Immobilien zu retten. Der ehemalige Eigentümer wird Mieter und kann in der Immobilie wohnen bleiben. Ein fairer Rückkaufspreis wir notariell für einen festgelgeten Zeitraum vereinnbart http://www.team-u.de/Krisen-_und_Insolvenzberatung/Immobilie_retten

Immobilienverwertung

Damit bezeichnet man den Verkauf oder die Versteigerung der in der Insolvenzmasse befindlichen Immobilie.

Ratenrückstand bei Baufinanzierung

Als Ratenrückstand bezeichnet man die Tatsache, dass die vereinbarten Raten dem Darlehensgeber nicht zum vereinbarten Zeitpunkt überwiesen werden. Der Zahlungsverzug tritt auch dann ein, wenn die Raten per Lastschrift eingezogen werden und das Konto keine Deckung aufweist. Diese Situation ist ernst zu nehmen, denn die Bank wird meistens nach zwei erfolglosen Mahnungen die Darlehenskündigung aussprechen, wenn der Darlehensnehmer mit drei Raten in Rückstand geraten ist. Das bedeutet die gesamte Kreditsumme ist zur Zahlung fällig. Danach leitet die Bank weitere Maßnahmen ein. Eine Maßnahme ist die Zwangsversteigerung des Objektes. Befindet sich ein Darlehensnehmer mit einer Rate in Verzug, so sollte man unbedingt das Gespräch mit der Bank suchen und eine Einigung (Stundung) der Rate besprechen.

Vermieterpfandrecht

Wenn ein Vermieter seine Miete nicht bekommt, kann er das Vermieterpfandrecht aussprechen. Damit beschlagnahmt er das Hab und Gut des Mieters. Dieser muss nun die pfändbaren Gegenstände an den Vermieter herausgeben. Missachtet er die Pfändung, kann er strafrechtlich verfolgt werden.

Zwangssicherungshypothek

Ein Gläubiger kann, wenn er einen Titel innehat, gerichtlich die Eintragung einer Zwangssicherungshypothek in das ggf. vorhandene Grundvermögen beantragen. Daraus kann er ggf. auch eine Zwangsversteigerung veranlassen.

Zwangsversteigerung

Dieser Begriff wird üblicherweise im Zusammenhang mit der Versteigerung einer Immobilie (Haus, Grundstück) genannt. Es können aber auch andere Vermögenswerte wie z.B. ein Auto oder Kunstgegenstände zwangsversteigert werden (siehe www.justiz-auktion.de). Vor Versteigerung muss ein Sachverständiger den objektiven Wert des Versteigerungsgutes ermitteln. Danach gilt – bezogen auf die Immobilienversteigerung –, dass im ersten Steigerungstermin für ein Gebot in Höhe von 70 Prozent des Verkehrswertes ein Zuschlag gegeben wird. Ist der Gläubiger einverstanden, kann aber auch schon bei 50 Prozent zugeschlagen werden.. Im zweiten Steigerungstermin fällt auch diese Grenze fort.

Zwangsversteigerungsportal

Dieses Portal kann man unter www.ZVG-Portal.de besuchen und einsehen. Es ist ein öffentliches Verzeichnis aller Gerichte, an denen Zwangsversteigerungen stattfinden. Einfach das jeweilige Bundesland und Gericht einstellen und dann auf Suche drücken. Die Gerichte veröffentlichen dabei auch die Gutachten und Lagekarten. 

Zwangsverwaltung

Ein Gläubiger, der eine Zwangsversteigerung gegen den Schuldner und dessen Immobilie beantragt hat, kann diese Immobilie auch unter Zwangsverwaltung stellen lassen. Er erreicht damit, dass seine „Sicherheit“ vor dem Wertverlust geschützt wird. So werden z.B. die Gebäudeversicherungen bezahlt als auch die Mieten beschlagnahmt. Die Aufgabe der Zwangsverwaltung übernimmt ein vom Gericht bestellter Verwalter.

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